Rüstkammer - Komme was wolle!

Wachtmeister Siegfried K., Teammitglied einer Spezialeinheit des Bundesheeres, erhält in den frühen Morgenstunden einen Anruf seiner Dienststelle;

Ein Sprengstoffanschlag auf das Stromnetz hat große Teile Wiens, Niederösterreichs und des Burgenlandes von der Versorgung abgeschnitten, Panik in der Bevölkerung steht bevor.

Nach kurzem Lagebriefing durch den Kommandanten betreten er und seine Kameraden die RÜSTKAMMER, um sich für einen zeitlich nicht definierten, primär urbanen Einsatz bereit zu machen.

Mit sicheren, tausende Male trainierten Handgriffen werden BEKLEIDUNG, NAHRUNG,  KAMPFAUSRÜSTUNG, MEDIZINISCHE UTENSILIEN, FUNKGERÄTE, OPTOELEKTRONIK und BEWAFFNUNG gemäß bewährter PACKORDNUNG für die Verlegung in den Einsatzraum bereit gemacht.

Kurze Zeit später sitzen die Männer bereits in den Hubschraubern, überprüfen nochmals die Ausrüstung auf Einsatzbereitschaft und erhalten weitere Lagemeldungen.

Siegfried K. ist angespannt und eine gewisse Nervosität ist zu spüren, doch ihm und seinen Kameraden war klar, dass der Tag kommen musste- der Tag, für den sie sich VORBEREITET hatten.

Tom L., Webdesigner und Vater zweier Kinder, wird frühmorgens durch heftiges Klopfen an der Haustür geweckt;

Die Nachbarin Sonja K., Ehefrau von Siegfried, drängt mit besorgter Miene und Taschenlampe ins dunkle Vorzimmer, während nun auch Andrea, Toms Lebensgefährtin schlaftrunken auf der Treppe steht.

„Es ist soweit- ein Anschlag auf´s Stromnetz, mehr weiß ich nicht- Siegi sitzt schon im Hubschrauber!“, sagt Sonja und bemüht sich, dabei ruhig zu klingen.

Die Blicke der Drei treffen sich kurz, worauf Tom „Du kommst zu uns- und bring DEN RUCKSACK mit!“  verlauten lässt;

alle scheinen nun plötzlich einem klaren VERHALTENSABLAUF nachzugehen, der für Andrea mit dem Befüllen von WASSERBEHÄLTERN und der

Badewanne beginnt, während Tom das Notstromaggregat auf Funktion prüft und Treibstoffkanister heranträgt.

KERZEN, TASCHENLAMPEN und BATTERIEN werden auf Funktion und Vollständigkeit gecheckt,

die vorsorglich angelegten NAHRUNGSMITTELVORRÄTE gesichtet.

Als Tom per FUNKGERÄT Kontakt mit einem befreundeten Bauern des Tales herstellt, verkündet das Batterieradio gerade die Nachrichten: 

Mit betroffener Stimme, um Haltung bemüht, berichtet der Moderator von tumultartigen Zuständen und panischen Hamsterkäufen in größeren

Städten. Als Tom den Schlüssel zu seiner privaten RÜSTKAMMER im Keller hervorkramt, scheint es ihm so irreal, daß der Tag gekommen

war- der Tag, für den er sich VORBEREITET hatte.

FALLS SIE JETZT DENKEN: „ACH SO, WIEDER SO EIN PREPPER-DINGS….“-

Nun ja, schon auch. Macht ja auch Sinn, auf gewisse Dinge vorbereitet zu sein- auch wenn sie nie kommen mögen. Man hat ja auch Airbags im Auto.

Aber das Erlernen von Fähigkeiten für den Ernstfall macht schlicht und einfach auch Spaß, fördert Fitness und Geist, stärkt den Zusammenhalt

und bringt Gelassenheit;

Deshalb:

RÜSTKAMMER- komme, was wolle!